Königsland-Chroniken › Figuren
König Edran Arkenhain
- Haus
- Arkenhain, Königsburg
- Gemahlin
- Maela Arenfels
- Sohn
- Kronprinz Leomar
- Bruder
- Prinz Hadran, † 392
- Tier
- sein Bär ist bereits gestorben; keine neue Bindung
- Tod
- Kanon Ende 403, Armbrustbolzen von hinten
Edran verschärft die Krise durch Halbmaßnahmen. Er denkt an Belagerung, will aber keinen Bürgerkrieg; er lässt Oren festhalten, will ihn aber nicht anklagen; er erlaubt eine Kommission, kontrolliert aber ihre Gewalt nicht. Seine Unentschlossenheit schafft den Raum, in dem härtere Akteure handeln.
Ein ausdrückliches Verbot der Verlobung lehnt er ab – es würde die alten Gerüchte bestätigen und beide Häuser gegen ihn vereinen. Stattdessen setzt er darauf, dass Leomars Bindung jede Spekulation beendet. Sie tut das Gegenteil.
Nach der Zeremonie erklärt er Oren zum „geehrten Gast und Schützling der Krone“. Hinrichten kann er ihn nicht, ohne einen Märtyrer und zwei unkontrollierbare Bären zu schaffen. Freilassen kann er ihn auch nicht: Vor den Toren sammeln sich bereits Menschen.
Die letzte Begegnung
Ende 403 will Edran seine erschöpfte Armee ein letztes Mal persönlich inspirieren. Als die Niederlage unausweichlich wird, steht er plötzlich Oren und Braeg gegenüber. Keine Seite greift an; Orens Bären schirmen die Begegnung gegen das Schlachtgetümmel ab.
Edran gesteht ein, Fehler begangen zu haben: Er habe Zeit gewinnen und das Reich zusammenhalten wollen, nie einen Bürgerkrieg beginnen. Bevor daraus Übergabe, Abdankung oder Versöhnung entstehen kann, trifft ihn ein Armbrustbolzen von hinten in den Kopf.
Wer geschossen hat, bleibt offen. Kronentreue beschuldigen Orens Leute, Orens Anhänger vermuten einen letzten Befehl aus Maelas Umfeld, manche halten einen radikalen Kämpfer der eigenen Seite für den Schützen.